... und zuvor die Tagung






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Strukturaufbau Ost

Probleme startender Regionalwährungen in strukturschwachen Regionen

Norbert Rost

Regiogeldinitiativen haben in der Regel mit mangelhafter Ausstattung organisatorischer, personeller und finanzieller Art zu kämpfen. Die Komplexität des Themas "Geld & Wirtschaft" erschwert dessen Kommunikation. Die Struktur der regionalen Wirtschaft ist lückenhaft; geschlossene regionale Wirtschaftskreisläufe sind selten – doch gerade die braucht der "Regio" für seinen Umlauf. Wie können diese Probleme angegangen werden?

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Regiogeld als kommunales Projekt

Ein Weg von der Zuschauer- zur Mitmach-Demokratie?

Frank Viohl

Wir halten Sprechzeiten im Rathaus ab, die Kommune druckt unsere Kirschblüten-Scheine. Der Fuß ist in der Tür. Doch wie geht es weiter? Können wir bürgerschaftliches Engagement wecken und nutzbar machen für das Projekt?

Auf welche konkreten Herausforderungen vor Ort gibt Regiogeld Antworten? Wie bekomme ich Kirchen, Vereine, Bürgerinitativen mit ins Boot? In diesem Workshop möchte ich Sie an meinen Erfahrungen teilhaben lassen und mit Ihnen gemeinsam Handlungsstränge knüpfen, die weiterführen.

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„Geld zu verkaufen“

Verkaufstechniken und praxisnahe Rollenspiele rund ums Regiogeld

Helmut Reinhardt

Für den Erfolg eines Regiogeld-Projekts ist u.a. die Teilnehmerzahl von Unternehmen maßgeblich entscheidend. Denn was nutzt ein Regiogeld, das nur in wenigen Geschäften als Zahlungsmittel akzeptiert wird? Es ist äußerst bedeutsam – gerade im ersten und oft einzigen Verkaufsgespräch –, den Unternehmer davon zu überzeugen, dass er Regiogeld akzeptiert. Erfolgreiches Verkaufen ist erlernbar und bedient sich bestimmter Techniken. Strategien, Verkaufs- und Sprachtechniken werden in diesem Workshop in praxisnahen Rollenspielen aufgezeigt und erlernt.

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Chiemgauer von A-Z

„Sprechstunde“ zu unterschiedlichen Themen rund ums Regiogeld (für Einsteiger)

Marc Berghaus, Chiemgauer Regional e.V.

Sie sind noch neu auf dem Gebiet der regionalen Komplementärwährungen und haben Interesse zu erfahren, wie Regiogeld funktioniert und was es dabei alles zu beachten gilt? Dann sind Sie in dieser „Sprechstunde“ zu unterschiedlichen Fragen rund ums Regiogeld gut aufgehoben.

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Nachhaltige Systeme sind dezentral

Warum Gesundheits-, Energie- und Geldversorgung regional organisiert zukunftsfähiger sind.

Martin Schmidt-Bredow

Je 100.000 Einwohner könnte eine Region mindestens 100 – 200 Mio. Euro jährlich an Kaufkraft dazu gewinnen. Und das ganz ohne Revolution, innerhalb unseres bestehenden Wirtschaftssystems, ja zur Not sogar ohne das "übliche" Regiogeld: Ganz einfach "nur" indem neben den überkommenen zentralistischen Megastrukturen aus der Industriezeit effizientere regionale Kreislaufsysteme geschaffen werden. Anhand der Gesundheits-, Energie- und Geldversorgung soll dieser regional bezogene Ansatz als Ausweg aus der Globalisierungsfalle aufgezeigt und praktische Wege zur Umsetzung herausgearbeitet werden.

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Transparenz, Kommunikation und Vertrauen

Erfahrungen des „Wirtschaftsring Landmark“ – Tausch- und Regiogeldsystem im Großraum Jena

Hans-Joachim Petzold

Als erste Regionalwährung Thüringens konnte 2005 die LANDMARK in Umlauf gebracht werden. Auf der Basis der seit 1997 ausgerichteten „Reinstädter Landmärkte“ in der Nähe von Jena entwickelte sich 2004 das Tausch- und Regiogeldsystem der LANDMARK. Welche finanziellen, technischen und organisatorischen Vorleistungen sind zu erbringen, um eine Regionalwährung einzuführen? Welche Rolle spielen insbesondere Kommunikation und Vertrauen im System? Der „Wirtschaftsring Landmark“ hat in Ostthüringen dazu erste konkrete und lebensnahe Erfahrungen gesammelt, die in diesem Workshop vermittelt und diskutiert werden sollen.
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Großstadttraum lokale Ökonomie?

Eineinhalb Jahre Regiogeld in der Großstadt – Der „Berliner“ zieht Bilanz

Eva Koch und Yvonne Schulz

In diesem Workshop soll erörtert werden mit welchen Erfolgserlebnissen und Schwierigkeiten das Engagement für den „Berliner“ verbunden ist. Dazu gehören die Organisations- und Verständigungsprozesse innerhalb der Initiative sowie die Tauglichkeit des Regiogeldes im Alltagsgeschäft der Unternehmen.

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Flux-Energiespar-Zertifikate als zusätzliche Regiogelddeckung

Ein Beitrag zur Stärkung der Nachhaltigkeit und der Wirtschaftsentwicklung der Region

Johannes Hegmanns

Energieeinsparung und CO2-Vermeidung ist in aller Munde. Mit Energiespar-Zertifikaten können zusätzliche Anreize zur Energieeinsparung geschaffen werden. Die Großindustrie wird über den staatlich verordneten Emissionshandel zur CO²- Vermeidung gezwungen. Der Gedanke der Flux-Energiespar-Zertifikate greift dieses Thema auch für die Regionalentwicklung auf. Energiesparbemühungen, die durch die Einbindung in die unterschiedlichen Regionalwährungen von den örtlichen Stadtwerken und der übrigen lokalen Wirtschaft gefördert werden, können der Gemeinschaft helfen, die mit der Globalisierung einhergehenden Probleme lösen zu helfen.

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Zukunftsfähiges Geld!

Regiogeld als neue Perspektive für die Gemeinwesenarbeit

Katharina Schwaiger

In diesem Workshop wird Regiogeld im Kontext der Gemeinwesenarbeit betrachtet. Es werden die Grundzüge der Gemeinwesenarbeit und der Gemeinwesenökonomie dargestellt. Anschließend wird erörtert, inwieweit die bisher sichtbaren Auswirkungen von Regiogeld den Zielen der Gemeinwesenarbeit entsprechen und wie Regiogeld im Sinne einer sozialintegrativen „eingebetteten Ökonomie“ zu gestalten ist.

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Eurobarter

Building European projects with Complementary Currencies for the third System

(in English language)
Edgar Kampers

There are several interesting complementary currency projects sponsored by the European Union. One example was Eurobarter. The European Bartering project was developed in four European contexts: rural Scotland, County Mayo in Ireland, and the Dutch city of Amsterdam and the Spanish city of Madrid. All four were established to see whether Third System organisations such as community groups, voluntary bodies and workers' co-operatives would benefit from becoming involved in exchange networks which reduce their need for conventional types of money.

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Der elektronische Regio für Euro-gedeckte Regiogelder

Konzeption und Praxisbetrieb elektronischer Regiogeld-Systeme auf Euro-Basis am Beispiel des e-Chiemgauer

Christian Gelleri und Falk Zientz

Seit Anfang 2003 existiert der Chiemgauer als Gutscheinsystem auf Basis der Landeswährung und hat sich weltweit einen Namen gemacht. Nur zwei Jahre später begann die aus einem Schülerunternehmen erwachsene Komplementärwährung die Erweiterung ihres Geschäftsbetriebs auf Konten- und e-Geld-Basis. In dem Workshop werden Entwicklungsschritte und Möglichkeiten elektronischer währungsgedeckter Regiogelder aufgezeigt und diskutiert.

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©2006 REGIOprojekt e.V., Kay Voßhenrich
Letzte Änderung: 15.09.2006