... und zuvor die Tagung






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Regiogeld für die Schrumpfungsregion

am Beispiel des Urstromtalers für Sachsen-Anhalt

Annika Pietsch

In einem von Abwanderung und Überalterung besonders betroffenen Land wie Sachsen-Anhalt sind innovative Ansätze zur Problemlösung dringend erforderlich. Das Projekt „UrstromTaler“ bezweckt die Schaffung und Festigung eines regionalen Netzwerkes von regionalen Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU), sowie Verbrauchern, Kommunen und Vereinen. Die „neue Liquidität“ in UrstromTaler und deren Auswirkungen in Sachsen-Anhalt werden in diesem Workshop vorgestellt und diskutiert.
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Die Schaffung des Geldes in der Demokratie

Der Kapitalbegriff bei Joseph Beuys und der neue Begriff des Geldes

Kurt Wilhelmi

Was ist Geld? Wie entsteht es? Wie vergeht es? Diese Fragen stellen sich seit der Herausbildung der arbeitsteiligen Wirtschaftsweise im 19. Jahrhundert. Denn mit der Entwicklung der modernen Form der Zusammenarbeit hat auch das Geld neue Qualitäten gewonnen, die es ins Bewusstsein zu heben gilt, um den Umgang mit Geld souverän gestalten zu können.
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Paradigmenwechsel - was steckt hinter dem Schlagwort?

Wie funktioniert der Paradigmenwechsel in der Gesellschaft und warum ist er notwendig?

Roland Spinola und Ulrich Scheiper

Das einzig Konstante ist der Wandel – wie gehen wir damit um? Wie bestimmen Paradigmen Glaubens-sätze, Werte, Regeln – unser Denken und Handeln? In diesem Workshop schauen wir uns diese Zu-sammenhänge etwas näher an – vor dem Hintergrund dessen, was wir hier auf dem Kongress diskutie-ren: Einen der grössten Paradigmenwechsel, den die Welt je erlebt hat und den sie dringend braucht, wenn wir überleben wollen – und den wir, wenn wir wieder zu Hause sind, anderen Menschen erklären sollen, deren Paradigmen noch unerschüttert sind.
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Regiogeld und Regionalentwicklung

Wie wollen wir gemeinsam unsere Region gestalten?

Marc Berghaus

Jede Region unterscheidet sich mit ihren Besonderheiten von anderen Regionen. In jeder Region haben die Akteure andere Interessen hinsichtlich der Zukunftsperspektiven ihres Wirkungsraumes. Diese unterschiedlichen Vorstellungen, die untereinander abgestimmt und ausgehandelt werden müssen, sollten letztlich auf die tatsächliche Gestaltung und Erscheinung der Region Einfluss nehmen. Regiogeld stellt ein hervorragendes Werkzeug zur selbstbestimmten Gestaltung der Region dar.
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Innere Regionalisierung durch Relokationsgebühr statt Regionengrenzen

Ein systemisch-monetärer Ansatz für eine Ökonomie der Nähe

Martin Jantsch

Regionen brauchen keine Grenzen. Wenn innerhalb eines zusammenhängenden Währungsraumes Wirtschafts- und Finanztransaktionen mit wachsender Entfernung automatisch teurer werden, wird überall regionales Wirtschaften gegenüber Fern-Transaktionen begünstigt. Die "Relokationsgebühr" für räumliche Geldbewegungen (= Geldbewegungsgebühr) stattet Währungen mit einer Regionalitätspräferenz aus, ohne dass dafür Regionengrenzen notwendig sind. Ihr Einsatz ist denkbar für Komplementärwährungen, aber auch für eigenständige Geldsysteme, bis hin zur Vision einer "Globalen Regionalwährung", die weltweit akzeptiert wird und dabei überall regionalisierend wirkt.
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CYCLOS

Regiogeld-Software für eine Welt mit vielen Geldern - Praxisworkshop

Thomas Wittich und Swen Osterkamp

Im Zeitalter der digitalen Märkte bieten Computer- und internetbasierte Verrechnungssysteme schier unbegrenzte neue Möglichkeiten. Wenn man nur wüsste, wie man sie nutzen kann!

Dies wird in diesem Workshop am Beispiel CYCLOS erläutert. CYCLOS ist eine fertig erstellte, erprobte und seit Jahren immer wieder weiterentwickelte Software für Tauschringe und Regiogelder. Die holländische Initiative „Aktie Strohalm“ betreibt die (Weiter-) Entwicklung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern aus Österreich, Brasilien und anderen Ländern. Seit diesem Jahr ist CYCLOS auch in einer deutschen Übersetzung erhältlich, was dieses Projekt für die deutschsprachigen Initiativen interessant macht.
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Frauen und Geld

Aus der Geschichte für die Zukunft lernen

Margrit Kennedy

Margrit Kennedy versucht in diesem Workshops einen Zusammenhang herzustellen zwischen der Unterdrückung der Frau im Patriarchat und dem dominierenden Geldsystem und Bodenrecht. Darüber hinaus will sie Lösungen der daraus resultierenden Probleme durch die Einführung von komplementären Währungen aufzeigen, und begründen, warum besonders Frauen ein Interesse an der Einführung und Entwicklung dieser monetären Neuerungen haben. Anhand von praktischen Fallbeispielen aus aller Welt wird Margrit Kennedy beschreiben, wie wir aus der Geschichte für die Zukunft lernen können.
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Regionen voller Energie- kWh als Währungseinheit!

Ein Modellprojekt im Rahmen eines online basierten Wissensmanagementsystems

Kay Voßhenrich und Rüdiger Kutz

Die Idee einer mit Energien gedeckten Währung ist nicht neu. Die ersten Gelder der Antike entsprachen einer Art „solare Biomasse- Währungen“. Schekel-Münzen im alten Babylon dienten dem Bezug von Getreide aus Kornspeichern.

In diesem Workshop soll der Frage nachgegangen werden, in welcher Form ein mit Energie gedecktes Geld auch in unserer heutigen Zeit realisierbar ist. Technische und rechtliche Innovationen bieten dabei ganz neue Möglichkeiten zur Gestaltung einer solchen Währung. Im Anschluss an den Workshop soll die weitere Entwicklung von Energiegeldmodellen in ein internetbasiertes Wissensmanagementsystem unter Leitung von Rüdiger Kutz eingebunden werden. Auch über den Workshop hinausgehend besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit, an dieser Wissens- und Lernplattform zu partizipieren.
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„Kröten, Blüten, Cybercash“

Wirtschaftsräume spielend erleben

Nevio Da'Jerof Oldrich alias Heinz Johann Hafner

Wirtschaftsräume und deren dahinter liegende Regelwerke sind das Thema dieses Workshops. Das Spiel „Kröten, Blüten, Cybercash“, eine Spielentwicklung am Unterguggenberger Institut Wörgl, zeigt, wie unterschiedliche Wirtschaftsräume und Wirtschaftsmodelle und deren zugrunde liegende Regelwerke als „Erlebniswelten“ wirken. Dazu werden in 5-10 Spielrunden die alltäglichen Dinge des Lebens auf Basis der vorgegeben Regeln des Wirtschaftens vollbracht. Derzeit kann zwischen vier Wirtschaftsmodellen gewählt werden (Kapitalmarktwirtschaft, Tauschkreis, umlaufgesichertes Regiogeld/Freigeld und Joytopia/Lebensgeld). Eine kompakte Testrunde innerhalb eines exemplarischen Wirtschaftsraumes ermöglicht einen ersten Spieleindruck.
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Expertenrunde: Bartern mit Regiogeld

ein Modell für Ostdeutschland?

Moderation: Roland Geitmann, FH Kehl
Frank Jansky, Urstromtaler
Rolf Walther, Initiative Dessau Arbeit für Anhalt e.V.
Reiner Husemann, EBB-Euro Barter Business
Matthias Karkuschke, Wirtschaftsring UNS Barnim-Uckermark
Edgar Kampers, Strohalm, Eurobarter

Bartern – zu deutsch: Tauschen – scheint voll im Trend. Im Unterschied zu den weit verbreiteten Tauschringen, die in erster Linie auf den sozialen Aspekt des Tauschhandels zugeschnitten sind und nur selten als „ernstzunehmende“ Wirtschaftsform gelten, fokussieren die Barterringe eher auf den gewerblichen Bereich. Dadurch haben sie zwar etwas weniger soziale, aber umso mehr ökonomische Relevanz. Seit einigen Jahren sind weltweit viel versprechende Anläufe zu beobachten, die Bartermärkte mit anderen komplementären Geldern und mit sozialen Ansprüchen in Verbindung zu bringen. Wie können insbesondere die strukturschwachen Regionen in den ostdeutschen Bundesländern von dieser Kombination profitieren? mehr…

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Expertenrunde: Regiogeld auf der CityCard

neue Medien für die Stadtregion

Moderation: Ralf Becker
Gernot Schmidt, Sparkasse Leipzig
Wilfried Wöhlke, Weyhe-Card
Walther Smets, 'RES - Hét andere geld!' (B)
Rob van Hilten, Eurobarter (NL)


Neue regionale Gelder und städtische Karten erschließen gemeinsam neue Wege – zum beiderseitigen Nutzen. CityCards können gekoppelt mit Regiogeld mehr bewirken, Regiogeld als e-Geld auf einer Chipkarte, oder in anderer Form mit einem Kartensystem verbunden, eröffnet ganz neue Perspektiven. Gewinner ist in jedem Fall die Stadtregion. Vier Gäste berichten über vier Gelder, vier Karten und zahlreiche Möglichkeiten. mehr…

©2006 REGIOprojekt e.V., Kay Voßhenrich
Letzte Änderung: 08.08.2006