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Großstadttraum lokale Ökonomie?

Eineinhalb Jahre Regiogeld in der Großstadt – Der „Berliner“ zieht Bilanz

Eva Koch und Yvonne Schulz

In diesem Workshop soll erörtert werden mit welchen Erfolgserlebnissen und Schwierigkeiten das Engagement für den „Berliner“ verbunden ist. Dazu gehören die Organisations- und Verständigungsprozesse innerhalb der Initiative sowie die Tauglichkeit des Regiogeldes im Alltagsgeschäft der Unternehmen.

Am 3. Februar 2005 erfolgte der Start für den „Berliner“ – das Regiogeld für Berlin und Brandenburg – unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Thierse und mit knapp 40 Akzeptanzstellen im Stadtteil Prenzlauer Berg. Seither haben bis zu 18 Aktive dazu beigetragen, dass der „Berliner“ mittlerweile in fast allen Bezirken und im Berliner Umland bei insgesamt 180 Unternehmen ausgegeben werden kann. Zur Verbesserung des Regiogeld-Umlaufs trug die Eröffnung von insgesamt vier externen Wechselstellen bei. Getragen wird das Projekt „Berliner Regional“ vom Umweltverein Grüne Liga e.V., gemeinsam mit vielen anderen Unterstützern.


Eva Koch (26 Jahre), Diplom Soziologin, hat ihre Abschlussarbeit an der FU Berlin zum Thema „Eigenes Geld. Eine empirische Untersuchung über die Effekte von Regiogeldinitiativen auf gesellschaftlicher und individueller Ebene“ erstellt und ist dadurch mit den Initiativen Berliner Regional und Sachsen-Anhalt Regional ("Urstromtaler) gut vertraut.

Yvonne Schulz (29 Jahre), Dipl.-Ing. Landschaftsplanung, hat ihre Abschlussarbeit an der TU Berlin zum Thema „Regionalgeld als Instrument einer nachhaltigen Regionalentwicklung: Bestandsaufnahme von Initiativen in Deutschland“ erstellt und ist aktives Mitglied des Vereins Berliner Regional.




©2006 REGIOprojekt e.V., Kay Voßhenrich
Letzte Änderung: 09.08.2006